Wichtige Hinweise zu Videokonferenzen:

Grundsätzliches

  • Videokonferenzen über Browser sollte man ausschließlich mit Chromium, alternativ mit Microsoft Edge oder Googel Chrome nutzen. Hintergrund ist, dass das notwendige WebRTC Protokoll in Firefox derzeit noch nicht vollständig umgesetzt wurde und es Probleme mit Audio und der Verbindung an sich geben kann. Besonders bei mehr als zehn Teilnehmern kann ein Teilnehmer mit Firefox das ganze Meeting sprengen.
  • Für Jitsi empfehlen wir die App des FreifunkMünchen Projektes. Hier unter "Systemvoraussetzung / App-Download" finden sich installierbar Apps für Windows, Apple und Linux. Dann benötigt man keinen Browser mehr und hat höchstwahrscheinlich keine Probleme während des Meetings. Die App ersetzt komplett den Browser. 

Verhaltensregeln:

 

  1. Pünktlichkeit: Es sollte selbstverständlich sein, zu einer Besprechung pünktlich zu erscheinen. Auch Online gilt: Wer zu spät kommt, stört die Konzentration und sorgt durch Neugruppierung der Fenster für Verwirrung
  2. Anordnung der Teilnehmer: Wenn mehrere Teilnehmer über das gleiche Gerät teilnehmen, sollten alle zu sehen sein. Sonst kann es zu Irritationen und mangelnder Verständlichkeit führen.
  3. Wahl der Kleidung: Nadelstreifen oder Karo´s passen nicht zu digitalen Kameras, da diese nur als verschwommene Muster gezeigt werden und manche Kameras verrückt spielen. 
  4. Vermeidung von Nebengeräuschen: Mikrophone von Webcams nehmen jeden Ton mit auf. Löffel in der Tasse, Papiergeraschel usw. werden übertragen...  Alles Störungen, da andere Teilnehmer aus Ihrer Konzentration gerissen werden.
  5. Klare Aussprache: Die Technik sorgt dafür, dass Wortmeldungen zeitlich versetzt übertragen werden. Je deutlicher jeder einzelne spricht, um so weniger Nachfragen werden nötig und umso produktiver wird das Meeting.
  6. Moderator festlegen: Virtuelle Treffen neigen ohne Moderator in einzelne Diskussionsrunden abzugleiten. Daher benötigt man für ein gutes Meeting einen aktiven Moderator, der durch die Tagesordnung führt.
  7. Die eigene Reaktion: Im direkten Gespräch kann man sehr schnell feststellen, ob der Partner eine Sprechpause macht oder ob seine Rede beendet ist. Durch die Zeitverzögerungen bei Videokonferenzen ist dies wesentlich schwieriger zu unterscheiden. Am besten kurz warten, ob das Gegenüber noch etwas hinzusetzen möchte oder einfach nachfragen, bevor man selbst loslegt.
  8. Tagesodnung einhalten: Eine ruhig und sachlich ablaufende Konferenz kann durch plötzliche und unabgesprochene Änderungen der Tagesordnung aus dem Ruder laufen. Am besten Deadline für Änderungen der Tagesordnung im Vorfeld festlegen und weitere Wünsche auf eine spätere Sitzung vertagen.
  9. Sachlich bleiben: Witze funktionieren online nur sehr selten, da Mimik schlecht zu sehen und Bild/ton meist nicht synchron sind. Außerdem kann der Gegenseite der Kontext fehlen. Also am besten weglassen.
  10. Stummtaste nutzen: Je länger die Konferenz dauert, sollte man das eigene Mikro öfter mal stumm stellen. So kann man auch mal niesen oder mit anderen, online nicht sichtbaren Personen (Haustieren) reden. Auch das Abschalten der Kamera kann, z.B. bei dringenden Bedürfnissen, sinnvoll sein.